veröffentlicht am: 2. Februar 2026|3 min Lesezeit|

Steigern Sie Ihre Amazon Performance

Amazon belohnt Effizienz, nicht Einsatz. Dennoch reagieren viele Vendoren erst dann auf Probleme, wenn Umsätze sinken, Werbung ineffizient wird oder Margen erodieren. Zu diesem Zeitpunkt ist die eigentliche Ursache jedoch oft schon seit Monaten sichtbar – offen erkennbar in den Portfoliodaten verborgen. Der Wandel, den leistungsstarke Marken vollziehen, ist einfach, aber tiefgreifend: Sie betrachten keine isolierten KPIs mehr, sondern steuern ihr Sortiment über Performance-Gruppen, die auf Conversion, Impressions, Umsatz und Net PPM basieren. Eine der wirkungsvollsten (und noch immer unterschätzten) Methoden, ein Amazon-Portfolio zu verstehen, ist die Gruppierung von Produkten in strategische Performance-Cluster. Diese Idee wurde auch öffentlich bestätigt, als Martin Heubel auf dem Amazon Sales Congress sagte, dass Marken ihre Amazon-Listings nach Performance organisieren müssten, denn Performance bedeute Profit. Dieser Artikel zeigt, wie die Gruppierung Ihres Amazon-Sortiments sowohl Performance als auch Profitabilität verbessert und warum dieser Ansatz der Benchmarking-Logik von Amazon selbst entspricht.

Amazon-Profitabilität beginnt mit relativer Performance

Amazon vergleicht jede ASIN nicht nur mit Wettbewerbern, sondern auch mit Ihrem eigenen Sortiment.
Das bedeutet: Jedes Produkt setzt einen Maßstab für den Rest Ihres Portfolios.

  • Starke Conversion? Amazon belohnt sie.
  • Schlechte Marge? Amazon reduziert die Sichtbarkeit.
  • Hohe Impressions, aber niedrige Verkäufe? Amazon interpretiert das als geringe Relevanz.

Um Profitabilität und Performance nachhaltig zu steigern, müssen Vendoren Produkte relativ zueinander steuern – nicht isoliert.

Genau hier wird Performance-Gruppierung essenziell.

Vier strategische Amazon-Performance-Personas

Wenn ASINs entlang von Conversion Rate (Qualität) und Impressions (Sichtbarkeit) gemappt werden, entstehen Muster, die zeigen, wie Amazon Ihre Produkte wahrnimmt – und wo Handlungsbedarf besteht.
Diese vier Gruppen bilden das Rückgrat einer effektiven Performance-Governance:

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Vier Amazon-KPIs, die Sie verknüpfen sollten

Conversion Rate

Das wichtigste Qualitätssignal: Conversion steht für Relevanz, Kundenvertrauen und Content-Qualität. Sinkt die Conversion, reduziert Amazon sofort die Sichtbarkeit organisch wie auch bezahlt.

Impressions

Sichtbarkeit ohne Kontext ≠ Erfolg: Impressions zeigen Chancen, nicht Performance. Erst in Kombination mit CVR offenbaren sie echtes Potenzial oder Ineffizienzen.

Sales

Nachfragebestätigung, nicht Profitabilität: Hoher Umsatz bei schwachen Margen führt zu Vendor-Druck, geringerer Profitabilität und schlechterer Verhandlungsposition.

Net PPM

Amazons Profitabilitätssicht: Net PPM zeigt Amazons Gewinn pro 1.000 Impressions, eine KPI, der zunehmend Vendor-Verhandlungen steuert. Negativer Net PPM kann Sichtbarkeit selbst bei starkem Umsatz reduzieren.

Performance-Gruppierung steigert die Profitabilität

✔ Weniger verschwendetes Werbebudget
Durch Budgetverschiebung von „Stillen“ zu „Underdogs“ verbessern sich TACOS, ROAS und Net PPM deutlich.

✔ Stärkere Amazon-Verhandlungen
Gruppierung zeigt margenstarke ASINs und jene, die Profitabilität belasten.

✔ Prädiktive Steuerung
Monatliche Analysen zeigen, ob sich das Sortiment strukturell verbessert – oder nur überlebt.

✔ Ausrichtung an Amazons Logik
Amazon bewertet Ihr Katalogportfolio genau so: Relevanz, Profitabilität und Effizienz relativ zu anderen ASINs.

So implementieren Sie Performance-Governance

Scatterplot mit Impressions (Y-Achse) und Conversion (X-Achse).
Zeigt, wo profitables Wachstum möglich ist – und wo Marge still verloren geht.
Jede Gruppe hat klare operative und kommerzielle Hebel.
Amazon-Performance ist dynamisch. Monatliche Benchmarks sind entscheidend.

Fazit

Performance muss verdient, nicht gekauft werden.
Amazon-Vendoren fragen heute nicht mehr: „Performt dieses Produkt?“
Sondern: „Wie verhält sich diese ASIN im Vergleich zu meinem restlichen Sortiment?
Dieser Wechsel von reaktiver Optimierung zu Performance-Governance trennt Marken, die kämpfen, von jenen, die profitabel skalieren.
Traffic kann man kaufen. Profitabilität kann man messen. Aber Performance muss gemanagt werden – systematisch, visuell und mit den richtigen KPIs.

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FAQs

Amazon bewertet ASINs nicht isoliert. Jedes Produkt wird sowohl mit Wettbewerbern als auch mit dem eigenen Sortiment verglichen. Ohne relative Einordnung entstehen ineffiziente Ausgaben, reduzierte Sichtbarkeit und sinkende Profitabilität.
Conversion ist Amazons wichtigstes Qualitätssignal. Impressions zeigen Potenzial, aber ohne Conversion mangelnde Relevanz. Erst gemeinsam spiegeln sie Amazons interne Logik wider.
Net PPM misst Amazons Gewinn pro 1.000 Impressions und beeinflusst Sichtbarkeit und Verhandlungen. Hoher Umsatz ohne Profitabilität ist langfristig nicht tragfähig.
  • Underdogs: Sichtbarkeit erhöhen
  • Drama Queens: Conversion dringend reparieren
  • Rockstars: Umsatz und Marge absichern
  • Stille: Ehrlich bewerten und ggf. auslisten
Sie macht Effizienz und Profitabilität auf ASIN-Ebene sichtbar und ermöglicht datenbasierte, defensive Amazon-Verhandlungen.
Nein. Monatliche Veränderungen zeigen, ob Ihr Sortiment strukturell stärker wird oder nur kurzfristig stabil bleibt.
  • Robert Laskowski Head of Sales @AMVisor

    Dr. Robert Laskowski

    CSO

    Seit 2017 konzentriert sich Robert auf die Förderung der Vertriebsstrategie, der Geschäftsentwicklung, der Teamführung und des Umsatzwachstums bei AMVisor.

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